Wenn Engel reisen...TSC Jahresausflug am 24.09.2016

Bei herrlichem Ausflugswetter mit strahlender Sonne konnten 23 Mitglieder und Freunde des TSC, darunter sogar ein Gast aus Israel, am Samstag, den 24. September einen wunderschönen Spätsommertag genießen. Unsere Fahrt führte uns zuerst in die Eberstädter Tropfsteinhöhlen, wo uns eine kesse junge Führerin sehr humorvoll über den zahlreich vorhandenen Tropfsteinschmuck in der durchgehend 10 Grad kalten Höhle informierte. Die Führungen in den Höhlen, die 1971 in einem Muschelkalksteinbruch entdeckt wurden, wurden von Beginn an unter elektrischer Beleuchtung durchgeführt. Dadurch sind die Tropfsteine noch überwiegend kalkweiß erhalten und machen die Eberstädter Tropfsteinhöhlen zu einer der schönsten Schauhöhlen Deutschlands.

Vorbei an zahlreichen Burgen führte die landschaftlich wunderschöne Fahrt anschließend zu unserem nächsten Ziel: Bad Wimpfen. In der „Hohenstauferpfalz“ stärkten wir uns auf der sonnigen Terrasse für die Stadtführung. Wieder hatten wir Glück: unsere Führerin war italienischer Abstammung und die kompetente geschichtliche und kunsthistorische Führung in der altehrwürdigen Kurstadt am Neckar fiel entsprechend lebhaft und kurzweilig aus. Zahlreiche Baudenkmäler in der

denkmalgeschützten Altstadt zeugen heute noch von der wechselvollen Geschichte der mittelalterlichen Stauferpfalz und späteren Reichsstadt, die nach 1945 hessische Enklave war und heute verwaltungsrechtlich und mit hessischer Duldung zu Baden-Württemberg gehört. Ein Bummel durch die malerischen Gassen bzw. Kaffee und Kuchen rundeten diesen Besuch ab. Zur Schlussrast brachte uns unser Bus zuletzt nach Rittersbach in die Heidersbacher Mühle, deren Mühlrad noch völlig intakt ist und für den täglich benötigten Strom im Restaurant sorgt. Bei unserer Ankunft wurden wir mit fröhlicher „Guggemusigg“ von einer benachbarten Hochzeitsgesellschaft so richtig in Stimmung gebracht. Ein ausgezeichnetes Mahl und so mancher Digestiv im für uns reservierten Wintergarten beendete diesen wunderbaren Tag, der uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Kurz nach 22.00 Uhr kamen wir wohlbehalten wieder in Roßdorf an. Bleibt am Ende nur Danke zu sagen an Wolfgang und Iris Hesse, die einmal mehr alles super organisiert hatten.

(W.H./CB)


Idar-Obersteiner Spießbraten und Federball auf der Kubig am 09.06.2016

Im vergangenen Jahr hatte die METRO Vereinen, die bereit waren, ihre Kundendaten zu prüfen und ggfs. zu aktualisieren, ein Fässchen Bier spendiert, das wir an einem spontan organisierten Sommerabend gemeinsam geleert hatten. Dieser Abend war so gut angekommen, dass der Vorstand beschloss, dieses Jahr ein gemeinsames Grillen durchzuführen. Mit der Wahl des 9. Juni bewiesen wir ein gutes Händchen in diesem unbeständigen Sommer. Das Wetter war warm und trocken und wie geschaffen für einen Grillabend auf dem Grillplatz an der Kubig. Unser 1. Vorsitzender, Wolfgang Hesse, der aus Idar-Oberstein stammt, erbot sich, den bekannten Spießbraten seiner Heimat für uns nach dem Originalrezept seiner Mutter einzulegen und zu grillen, Salate und Brot brachten alle mit. So wurde es ein sehr leckerer, gemütlicher Abend, an welchem wir uns nicht nur am Spießbraten satt aßen, sondern auch noch sportlich betätigten. Paula Becker hatte ein Federballset mitgebracht und einen Indiaca, der mit einiger Ausdauer und viel Vergnügen kreuz und quer gebolzt wurde. Grillmeister Wolfgang, unterstützt von Stefan, griff sogar noch zum Akkordeon und sorgte für ein wenig Untermalung für diejenigen, die sich an den Tischen angeregt unterhielten, bis die untergehende Sonne und die einsetzende Schnakenplage uns schließlich nach und nach vertrieben. Danke an alle, die etwas zu diesem Abend beigetragen haben, sei es durch Salate, Sportgeräte oder Musik und für den Auf-, bzw. Abbau. Ein besonderer Dank geht an Jörg für die Organisation und an Wolfgang für die Idee und den leckeren Spießbraten.

cbe


Gemeinsames Gruppen – Training als Tanz in den Mai 2016

Maibaum in der Mitte

 Das Licht im Sonnensaal war gedimmt, die Tische mit Frühlingsblumen geschmückt und die Lichtorgel des DJ Stefan Krüger warf grüne und rote Funken auf das Geschehen. So empfing der TSC Roßdorf am Samstag, den 30. April seine Mitglieder zu einem besonders stimmungsvollen Trainingsabend unter dem Motto Tanz in den Mai. Der schon zur Tradition gewordene, von P. Becker und einigen Helfern liebevoll mit bunten Bändern geschmückte, Birkenstamm prangte dieses Jahr in der Mitte des Saales und wurde von den Tänzern fleißig umrundet, denn Stefan Krüger verstand es einmal mehr, die Tänzer von den Stühlen zu

holen. Der Vereinsvorsitzende, Wolfgang Hesse konnte rund 30 Mitglieder begrüßen, darunter auch das Ehepaar Lohnes, das im Laufe des  Abends für 20 Jahre aktive Vereinszugehörigkeit geehrt wurde. Mit viel Tanz und Musik, einigen Gläschen Wein und netter Geselligkeit klang der gemütliche Abend schließlich nach Mitternacht aus.  Bleibt an dieser Stelle nur, Dank zu sagen, an alle, die sich engagiert und zum Gelingen des schönen Abends beigetragen haben.

                                                                                                        (CBE)


Der aktuelle Vorstand des TSC Roßdorf

 Wie im letzten RAZ bereits berichtet, fand am Mittwoch, 23.03.2016 im Sonnensaal unsere Jahreshauptversammlung statt, die in diesem Jahr auch Vorstandswahlen beinhaltete. Da glücklicherweise das alte Team nochmals zur Kandidatur bereit war, ist der alte auch (fast) der neue Vorstand und soll hier für alle nochmal vorgestellt werden:

  1. Vorsitzender: Wolfgang Hesse, Roßdorf
  2. Vorsitzender: Jörg Breedvelt, Roßdorf
  3. Kassenwart: Ulrich Pliquett Roßdorf
  4. Schriftführerin/Pressewartin: Claudia Bergmann, Darmstadt
  5. Sportwartin:  Gudrun Körkel, Reinheim
  6. Beisitzerin: Winnie Heuss, Gundernhausen
  7. Beisitzerin:  Paula Becker, Roßdorf

An dieser Stelle ist es angebracht, den „Vorstands-Urgesteinen“ Wolfgang Hesse und Ulrich Pliquett einen besonderen Dank auszusprechen, für ihren jahrelangen und unermüdlichen Einsatz in Verein und Vorstand und ihre Bereitschaft, nochmals eine Wahlperiode „dran zu hängen“.

Eine besondere Erwähnung aber und ein tief empfundenes Dankeschön verdient unser Ehrenmitglied, Bernd Wolf, Groß-Zimmern. Er hat den Tanzportverein vor über 30 Jahren ins Leben gerufen und ihn viele Jahre als Vorsitzender geführt, bevor es ihn beruflich bedingt für einige Jahre nach München verschlug. Nach seiner Rückkehr war er wieder im Verein und auch als Beisitzer im Vorstand aktiv. Der TSC hat ihm viel zu verdanken und ist froh, dass Bernd Wolf ihm auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht.

(cbe)

 


 Jahreshauptversammlung am 23.03.2016

 Die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes fand am Mittwoch, 23.03.2016 um 20.00 Uhr im Sonnensaal statt. Der 1. Vorsitzende, Wolfgang Hesse, hielt eine Rückschau auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres und bedankte sich bei allen, die zur Ausgestaltung unseres Vereinslebens aktiv beigetragen haben. Nach den Berichten der Sportwartin Gudrun Körkel und des Kassenwartes Ulrich Pliquett, der über eine solide Finanzlage des Vereins berichten konnte, wurde der Vorstand für das Jahr 2015 entlastet. Anschließend fand die Neuwahl des Vorstandes statt. Da glücklicherweise das alte Team nochmals zur Kandidatur bereit war, ist der alte auch der neue Vorstand, mit einer Ausnahme: als neue Beisitzerin begrüßen wir Paula Becker herzlich in unserer Mitte. Es bleibt aber zu wünschen, dass sich auch andere Mitglieder des Vereins engagieren und dass die Möglichkeit, sich zu informieren und auf das Vereinsgeschehen Einfluss zu nehmen, wieder von einer breiteren Basis wahrgenommen wird.

 Wenn Sie sich über unseren Verein informieren wollen: Wolfgang Hesse, Tel. 06154-82119 oder Gudrun Körkel, Tel. 06162-82618 bzw. unter www.tsc-rossdorf.de.

(cbe)


Der TSC Roßdorf erwandert die erwachende Natur

 Am Sonntag den 20. März fand  - genau zum Frühlingsanfang - unsere diesjährige Frühjahrswanderung rund um Heubach statt. Acht tapfere Wanderer trafen sich um 13:00 Uhr am Parkplatz der Wiesentalhalle des TV Heubach, um von dort unter der bewährten Führung von Klaus Aloe durch die erwachende Natur zu wandern. Die Wanderstrecke von ca.10 km Länge entpuppte sich als angenehm und leicht zu bewältigen. Zwar geizte die Sonne mit ihren Reizen, aber es blieb die ganze Zeit über trocken. Die Strecke führte am Waldrand den Pferdsbach entlang Richtung Kellergrund. Von dort aus über die Sausteige am Rödelshäuschen vorbei zum Hexenhäuschen. Hier legten die Wanderer eine Rast ein, bei der unsere selbst mitgebrachte Verpflegung für die nötige Stärkung für den weiteren Weg sorgte. Der Rückweg ging dann abwärts Richtung Heubach zu unseren Autos. Zum Abschluss belohnte eine äußerst vergnügliche Schlussrast im Café Central in Groß-Umstadt die Wanderer, da in Heubach selbst keine geeignete Gaststätte zur Verfügung stand.

Es war wieder eine wunderschöne Wanderung, die unser Mittänzer Klaus Aloe vorbereitet hatte. Dafür ein recht herzliches Dankeschön an ihn und seine Frau Rita.

(cbe/wmh)


Weihnachtstanz des TSC am 19.12.2015 im Sonnensaal

 Seit Jahren gehört der Weihnachtstanz des TSC zu den beliebtesten Veranstaltungen im Jahreslauf. Dieses Jahr konnte unser 1. Vorsitzender Wolfgang Hesse sogar 52 Mitglieder des Vereins im Sonnensaal begrüßen, so dass gerade noch genug Platz für die Tanzfläche blieb. Für die musikalische Begleitung mit abwechslungsreicher Tanzmusik sorgte DJ Patrick Poth, der uns schon von früheren Veranstaltungen in guter Erinnerung war.

Ebenfalls wegen der guten Erinnerung (an die Feier zum 30-jährigen Jubiläum) hatte der Vorstand beim Sonnenwirt wieder ein äußerst vielfältiges kalt-warmes Buffet bestellt, dass sowohl optisch als auch kulinarisch ein Genuss war.

Im Verlauf des Abends ehrte Wolfgang Hesse die Paare Klaus und Hanna Pachler für 20 Jahre Mitgliedschaft im Verein sowie Paula und Rolf Becker für 10-jährige Mitgliedschaft.

Tanzsportlicher Höhepunkt des Abends war die Standard-Tanzschau des Turnierpaares Victoria Fehr und Paul Hahn vom TSZ Blau-Gold-Casino Darmstadt.Schwungvoll und mit sympathischer Ausstrahlung sowie zugleich technisch versiert zeigte das Paar die 5 Standardtänze. Dies führte bei einigen Mitgliedern sogar zu einem „Aha-Effekt“, nämlich zu der Erkenntnis, dass der Wiener Walzer in erster Linie ein Bewegungs- und kein Drehtanz ist. Lebhafter Beifall der Zuschauer begleitete immer wieder die Schau, so dass das Paar am Schluss nicht um eine Zugabe herum kam.

Ach so – selber getanzt haben wir natürlich auch, und das nicht zu knapp! Kurz vor Mitternacht verabschiedete sich eine Vierer-Formation aus der Dienstagsgruppe mit „Ritas Waltz“.

                                                                                                                                             hup

 


Besuch beim Weltkulturerbe: Bamberg

Unser diesjähriger Ausflug begann am Samstag, dem 27.9., bereits morgens um 7.30 Uhr, denn die Fahrt führte dieses Mal etwas weiter weg. Schon zu Beginn konnten wir einen herrlichen Sonnenaufgang erleben und die Sonne blieb uns den ganzen Tag treu. Um ca. 10.00 Uhr erreichten wir Behringsmühle, von wo aus wir mit einer historischen Dampfbahn nach Ebermannstadt fahren wollten. Die alte Dame ließ etwas auf sich warten -im fortgeschrittenen Alter ist man halt nicht mehr so schnell - aber die gemütliche Fahrt (Blümchen pflücken unterwegs war tunlichst zu unterlassen) durch eine wunderschöne Landschaft am Flüsschen Wiesent entlang, entschädigte voll und ganz für die Wartezeit. Nach ca. 50 Min. endete die Fahrt in Ebermannstadt wo leider keine Zeit zum Bummeln blieb, da unser Bus bereits wartete, um uns nach Bamberg zum Mittagessen zu bringen. Nach einer leckeren fränkischen Mahlzeit im Ambräusianum erwarteten uns um 14.00 Uhr  unsere Gästeführer und führten uns in zwei Gruppen mit großer Sachkunde und noch mehr Humor durch Bambergs Altstadt. Leider waren die 1 1/2 Stunden viel zu wenig für diese geschichtsträchtige Stadt mit ihren einzigartigen mittelalterlichen Kirchen und barocken Bürgerhäusern aus dem 11.-18. Jahrhundert. Man wäre gern länger verweilt. Nach einer kurzen Kaffeepause und einem letzten Panoramablick über die Stadt vom Rosengarten aus verabschiedeten wir uns von Bamberg und bestiegen wieder unseren Bus.

Dieser brachte uns zum Abschluss der Fahrt nach Sommerhausen, wo wir im Restaurant "Ritter Jörg" exzellent speisten und diesen wunderbaren Tag Revue passieren ließen. Leider zwang uns die Lenkzeitbegrenzung unseres Busfahrers bereits um 20.00 Uhr zum Aufbruch.  Nach einigen Staus auf der A3 kamen wir aber am späten Abend wohlbehalten wieder in Rossdorf an. Bleibt am Ende nur Danke zu sagen, an Bernd Wolf, der die Ideen hatte und Wolfgang und Iris Hesse, die die Vortour gemacht und alles super organisiert hatten.

(W. Heuss/CB)

 


Bierfass - 23.09.2015

Die Metro in Weiterstadt hatte einen "Tag des Vereins" ausgerufen und in diesem Rahmen auch dem TSC Roßdorf ein 30 Liter Fass Pils spendiert. So trafen sich am 23. September um 18:00 Uhr gut 20 durstige Mitglieder des TSC Roßdorf in der Grillhütte der Kubig zu einem ungezwungenen Umtrunk, um besagtes Fass stilgerecht zu vernichten. Weck, Worscht und Kees, gespendet vom Verein, gab es ebenfalls, was Hund Jamie aufgrund seines Dauerhungers äußerst unruhig machte...
Obwohl sich die letzten Gäste erst gegen 22:15 verabschiedet hatten, blieb tatsächlich noch ein, wenn auch kleiner, so doch trauriger Rest im Fass übrig. Jedenfalls war es ein gemütlicher Abend und wir bedanken uns herzlich bei der Metro für das Fass sowie bei der Gemeinde für die Zurverfügungstellung des Grillplatzes. JB


Gemeinsames Gruppentraining am 30.04.2015 als Tanz in den Mai

 Inzwischen schon zur Tradition geworden: am 30.04. veranstaltet der TSC ein gemeinsames freies Training für alle Gruppen als Tanz in den Mai. Ca. 40 Tanzsportfreunde hatten den Weg in den Sonnensaal gefunden, der hauptsächlich von Mitgliedern der Dienstagsgruppe mit Birken und bunten Bändern jahreszeitlich apart geschmückt war.

Für die Tanzmusik sorgte DJ Stefan Krüger mit einem scheinbar unerschöpflichen Reservoir an passenden Stücken. Die Tänze kamen gut an, denn die Tanzfläche war fast ohne Pause gut gefüllt. Er setzte seine Musikauswahl auch nach den Wünschen der Teilnehmer ein – danach ist der Cha Cha Cha offenbar immer noch der beliebteste Tanz beim TSC. Um 24.00 Uhr gab es natürlich „Der Mai ist gekommen“ als langsamer Walzer.

Die Getränke hatte der Wirt der „Sonne“ bereitgestellt. Gegen den Hunger hatten die Mitglieder eine reiche Auswahl an Fingerfood mitgebracht.

 hup


Frühlingswanderung im Bachgau

22.03.2015

Obwohl der Frühling an diesem Wochenende eine Pause einlegte, trafen sich 11 wanderfreudige TSC-Mitglieder um 14.00 Uhr vor der Kulturhalle in Schaafheim. Unser Wanderführer Klaus Aloe hatte eine ca. 10 km lange Rundwanderung durch den Bachgau vorbereitet. Der Bachgau ist eine historische Region südwestlich von Aschaffenburg. Der Weg führte uns zunächst durch die Altstadt von Schaafheim, das im Mittelalter eine wechselvolle Geschichte erlebt und zu verschiedenen Herrschaften gehört hatte. Inzwischen hatte sich das Wetter aufgehellt und zeigte sich heiter – wolkig, allerdings auf den Höhen mit kräftigem Wind. Weiter ging es in südöstlicher Richtung über freies Feld mit einem kleinen Anstieg zu dem 1492 erbauten Wartturm, wo eine kleine Pause eingelegt wurde.

Hier bot sich ein wunderbarer weiter Ausblick über den Bachgau. Technisch interessierten TSC-Mitgliedern bot der nebenan gelegene Start- und Landeplatz für Modellflugzeuge eine ganz anders geartete Anregung, aber wir hatten ja genug Zeit.

Wir liefen dann weiter über freies Feld nach Südwesten über den „Panoramaweg“, der unterwegs immer wieder schöne Ausblicke über das Maintal bot. Im Hintergrund zeigten sich im Dunst gerade noch die Hochhäuser von Frankfurt. Nach ca. ½ Std. erreichten wir den Tannenhof, eine moderne Straußenfarm, wo wir Gelegenheit hatten, diese merkwürdigen Vögel anzusehen.

 Weiter ging es in einem kleinen Bogen bergab nach Schlierbach, einem Ortsteil von Schaafheim. Dort rätselten wir, welche Funktion wohl die an der Rückwand des alten Rathauses hängenden Gewichte haben bzw. hatten. Von Schlierbach führte uns ein Weg parallel zur Straße durch den jahreszeitlich bedingt noch lichten Wald zurück nach Schaafheim.

Unser Frühlingsausflug fand seinen gemütlichen Abschluss im „Schützenhof“ in Schaafheim.

hup


Mitgliederversammlung am 18.03.2015

Zur Mitgliederversammlung am 18.03. 2015 konnte Vorsitzender Wolfgang Hesse in diesem Jahr nur 16 Mitglieder begrüßen.

Nach Abwicklung der Formalitäten berichtete Wolfgang Hesse über die Arbeit des Vorstands und die Veranstaltungen im Berichtszeitraum. Der Vorstand hat sich viermal getroffen und befasste sich hauptsächlich mit der Vorbereitung der verschiedenen Vorhaben des Vereins. Der Jahresausflug 2014 führte den Verein bei strahlendem Oktoberwetter zunächst nach Limburg, wo eine Stadtführung gebucht war. Nachmittags ging es nach Bad Camberg, der „Fachwerkstadt im Grünen“. Sehr gut besucht war die Feier zum 30. Vereinsjubiläum mit einem ausgezeichneten Buffet und sehr guter – nur leider etwas lauter – Tanzmusik mit der Sunshine-Band. Der Weihnachtsmarkt führte zu einem Ansturm auf unsere Bratwürste, weil wir der einzige Verein waren, der Bratwürste anbot.

W. Hesse bedankte sich bei allen Vorstandsmitgliedern und den anderen Vereinsmitgliedern, die sich im vergangenen Jahr für den Verein engagiert haben.

 Der Jahresausflug findet am 27.09.2015 statt (Achtung Terminänderung!), die Weihnachtsfeier ist für den 19.12.2015 geplant.

 Sportwartin Gudrun Körkel berichtete über die Abnahme des DTSA als sportlichen Höhepunkt des Jahres. 9 Paare hatten sich der Abnahme gestellt und sämtlich bestanden. Erfreulich war vor allem, dass mehrere neue Paare teilgenommen hatten. Reges Interesse fanden die beiden ersten Workshops, bei dem dritten meldeten sich leider nur wenig Teilnehmer. Auf Fragen aus dem Teilnehmerkreis wurde die Möglichkeit eines Intensiv-Workshops 2015 (evtl. Disco-Fox?) erörtert.

Kassenwart Hans-Ulrich Pliquett konnte über einen kleinen Überschuss in der Jahresrechnung und eine positive Mitgliederentwicklung berichten. Besonders erfolgreich war der Weihnachtsmarkt mit einem Überschuss von rd. 1.100 €. Das Finanzamt Darmstadt hat dem Verein für die Jahre 2011 bis 2013 wieder einen Freistellungsbescheid erteilt.

Für die Kassenprüfer informierte Dr. Manfred Körkel die Mitglieder, dass die Prüfung der Kasse und der Jahresrechnung keine Beanstandungen ergab. Daher konnte dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2014 Entlastung erteilt werden.

Zur Planung der Einnahmen und Ausgaben schlug der Vorstand nach Vorstellung verschiedener Alternativen vor, den Mitgliedsbeitrag für Aktive um 2,00 € zu senken und die Umlage um 1,00 € zu erhöhen. Die Mitgliederversammlung stimmte zu.

Aufgrund einer Forderung des Finanzamts waren drei kleinere Satzungsänderungen notwendig geworden. Die Mitglieder stimmten diesen einstimmig zu.

Zum neuen Kassenprüfer wählte die Versammlung Georg Till.

 hup

 


 Freies Training für alle Gruppen am 25. Januar

 In Jahren mit Weihnachtsmarkt in Roßdorf entfällt im TSC die traditionelle Weihnachtsfeier, dafür findet Anfang des Jahres ein freies Training in Form eines Neujahrstanztee statt. So auch am Sonntag, 25.Januar. Die Veranstaltung war erfreulich gut besucht und neben den Mitgliedspaaren konnte auch ein Gastpaar begrüßt werden, das bei hausgemachten Kuchen, Kaffee und Tanzmusik einen vergnüglichen Nachmittag im hübsch dekorierten Sonnensaal genoss.

Allen, die wieder in bewährter Weise zum Gelingen des schönen Nachmittages beigetragen haben, sei herzlich gedankt.

Und Sie? Machen Sie es doch genauso, wie dieses Gastpaar und sehen Sie sich einmal unverbindlich bei uns um. Wir tanzen montags und dienstagsabends ab 19.00 bzw. 20.00 Uhr im Sonnensaal. Nähre Infos bei W. Hesse, Tel. 06154-82119 oder unter www.tsc-rossdorf.de.


Jahresausflug des TSC Roßdorf am 11.10.14

 Pünktlich um 8.00 Uhr startete der Bus mit 32 Teilnehmern bei strahlendem Oktoberwetter nach Limburg. Dort erwartete uns eine Altstadtführung, die von zwei engagierten Frauen nicht nur mit den wichtigsten Stadtdaten, sondern auch mit allerlei Geschichten interessant gestaltet wurde. Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es zu Fuß ca. 1,5 Stunden lang durch Limburgs Gassen: Beginn bei der alten Brücke über die Lahn (erbaut um 1315), dann vorbei an alten Fachwerkbauten, die teilweise mit kostbaren Schnitzereien verziert sind und aus dem 13. - 18. Jahrhundert entstammen. Dabei handelt es sich weitgehend um Burgmannenhöfe und Stiftsherrenhäuser, Wohnhäuser wohlhabender Patrizier und zahlreiche Hallenhäuser, die typischen Geschäfts- und Wohnhäuser der Handelsherren. Eine Besonderheit ist darunter der „Römer 1“, eines der  ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands (1296). Ein weiterer Höhepunkt der Stadtführung ist das älteste Haus in Limburg, der „Römer 2-4-6“, ein gotisches Hallenhaus dessen älteste Teile aus dem Jahr 1289 stammen. Im Garten der Anlage fand man eine Mikwe, ein jüdisches Kultbad. Natürlich streiften wir auch den Bischofssitz, ehe die Führung am Limburger Dom endete, wo noch Zeit zur Besichtigung auf eigene Faust blieb. Danach stärkte uns ein Mittagessen im „Burgkeller“ in die Altstadt.

Der Nachmittag gehörte Bad Camberg, der „Fachwerkstadt im Grünen“, wo ausreichend Zeit zur Verfügung stand, um in kleinen Gruppen die Stadt und den wunderbaren Kurpark zu erkunden und gemütlich Kaffee zu trinken. Am Spätnachmittag holte uns der Bus in Bad Camberg wieder ab und brachte uns zu unserer Schlussrast ins Hofgut Gimbach in Kelkheim. Nach einem leckeren Abendessen und einem guten Glas Wein bzw. Apfelwein traten wir gut gelaunt die Rückfahrt nach Roßdorf an, die vom ersten Vorsitzenden,, Wolfgang Hesse, noch durch die Ehrung des Ehepaares Zeller für langjährige Mitgliedschaft aufgelockert wurde. Im Namen aller Fahrtteilnehmer dankte er abschließend den Organisatoren dieser Ausflugsfahrt, Käthe und Manfred Freidel sowie Winni und Rolf Heuss, für diesen gelungenen, schönen Tag.

 


30. Geburtstag des TSC Roßdorf


Ob er wohl damals schon gedacht hat, dass der von ihm am 14.September 1984 gegründete Tanzsportclub sein 30 jähriges Jubiläum erleben würde?  Bernd Wolf, heute Ehrenmitglied, hat den Verein zusammen mit    einigen Gleichgesinnten vor 30 Jahren ins Leben gerufen und ist ihm nach Jahren des Vorsitzes und einer beruflich bedingten Pause bis heute treu geblieben. Zusammen mit dem Ehepaar Wolf und zahlreichen aktuellen Aktiven konnten vier weitere Paare (A.+A. Hetzenecker, M.+U.Pliquett, U.+H. Birkemeyer und I.+W. Hesse) dieses beachtliche Jubiläum begehen, das Ehepaar Breedveld ist seit immerhin 10 Jahren dabei.

Als an einem Mittwoch im Februar 1985 der Trainingsbetrieb im Gemeindesaal der Rehberghalle aufgenommen wurde, war die Nachfrage nach dieser Sportart in Roßdorf groß. Rasch fanden sich tanzbegeisterte Paare ein, die Mittwochsabends unter wechselnden Trainern und Trainerinnen ein großes Repertoire an Schritten und Drehungen, aber auch Stil und Technik erlernten. Einige Mitgliedspaare brachten es sogar erfolgreich zur Turnierreife, das Tanzsportabzeichen wird heute noch regelmäßig abgenommen. Auch Formationen wurden schon einstudiert und bei besonderen Anlässen aufgeführt.

Und so konnte der aktuelle, langjährige Vorsitzende, Wolfgang        Hesse, auch in diesem Jahr einer Reihe von Paaren zur erfolgreichen Abnahme des DTSA gratulieren: Kuch/Scheuermann, Sommer, Lindauer/Hollmann, Aloe/Keil, Hesse, Mnich, Freitag/Hartkopf, Körkel und Pliquett. 

Heute wird montags und dienstags mit 2 verschiedenen jungen Trainerinnen im Sonnensaal getanzt. Der Mittwoch steht für freies Training zur Verfügung. Damit bietet der Verein eine solide Basis zur Durchführung des Tanzsports, der durch Bewegung für Körper und Geist bis ins hohe Alter fit halten kann. Daneben kommt aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Regelmäßig wird nach dem Training bei einem Glas Wein zusammen gesessen. Gemeinsame Wanderungen, Tanztees, ein Jahresausflug und die Teilnahme am Weihnachtsmarkt runden das Vereinsleben ab.

 

Anlässlich des Geburtstages hatte der Vorstand zu einem internen Tanzabend in den Sonnensaal eingeladen. Eine kleine Gruppe Mitglieder um Winnie Heuss hatte den Saal sehr festlich in Herbstfarben dekoriert und die Band Sunshine-Musik verstand es hervorragend zu unterhalten und zum Tanzen zu animieren. Dazu gab es ein leckeres Buffet des Sonnenwirts. Amüsant und verblüffend war die „Kaffeefahrt“, zu der uns ein Zauberer (Udo Ziegert)  mit holländischem Akzent einlud, um uns einige ganz besondere „Geschenke“ der Firma „van der Haas“ zu präsentieren. Höhepunkte des Abends waren aber zweifellos  das Kurzprogramm und die Mitternachtsshow von Manuela Prater und Markus Mengelkamp. Dieses auch international erfolgreiche Tanzpaar der S-Klasse aus Offenbach präsentierte anmutig und schwungvoll den Charme der  Standardtänze zu den Melodien von Frank Sinatra.

Viel zu schnell ging dieser kurzweilige Abend vorüber. Abschließend sei allen gedankt, die mit ihren Ideen, Organisationsgeschick und ihrer Tatkraft zum Gelingen dieser würdigen Geburtstagsfeier beigetragen haben.

(CBE-hup)


 Erfolgreiche Abnahme des Deutschen

Tanzsportabzeichens (DTSA)  beim Tanzsportclub Roßdorf

Am 11.06.2014 trafen sich 9 Paare des TSC Roßdorf im Sonnensaal zur Abnahme des DTSA. Mit der Leitung der Abnahme hatte der Hessische Tanzsportverband Herrn Erich Mäser beauftragt. Als zweiter Abnehmer kam Herr Oliver Betz zum Einsatz. Trotz gründlicher Vorbereitung war den Paaren schon eine gewisse Nervosität anzumerken, als sie sich zum Eintanzen im Sonnensaal trafen. Herr Mäser verstand es aber sehr gut, die Paare auf die Abnahme („Es ist keine Prüfung!“) einzustimmen und die verständliche Aufregung zu mildern.

 Das DTSA ist vergleichbar mit dem Deutschen Sportabzeichen. Je nach Zahl der bereits vorhandenen Abnahmen ist das DTSA in bestimmten Leistungsstufen (Bronze, Silber, Gold, Gold mit Kranz und Gold mit Kranz und Zahl) abzulegen. Nach diesen Leistungsstufen richtet sich auch die Zahl der vorzuführenden Tänze und Figuren. Gefordert werden sauberes Tanzen in Takt, Haltung, Musikalität und Fußarbeit, jedoch ohne turniermäßige Anforderungen. Jeweils zwei Paare tanzen auf der Tanzfläche, jedes wird von einem Prüfer bewertet.

 Alle Paare zeigten die erforderlichen Leistungen und wurden mit lebhaftem Beifall der anderen Paare belohnt. Sie erhalten vom Deutschen Tanzsportverband je nach der getanzten Leistungsstufe eine Urkunde und ggf. eine Medaille.

 Im Einzelnen tanzten die Paare:

 1 x Bronze (3 Tänze):                Kuch/Scheuermann

2 x Silber (4 Tänze)                    Sommer, Lindauer/Hollmann

1 x Gold (5 Tänze)                     Aloe/Keil

3 x Gold mit Kranz (5 Tänze)        Hesse, Mnich, Freitag/Hartkopf-Scholz

2 x Gold mit Kranz und                Körkel, Pliquett

der Zahl 10 (5 Tänze)

 Wir beglückwünschen die Paare zu ihrem tanzsportlichen Erfolg und hoffen, dass sie beim nächsten Mal wieder antreten werden. Besonders erfreulich war der hohe Anteil der Paare, die das DTSA in Gold oder höher abgelegt haben.

Ferner danken wir den Abnehmern des Hessischen Tanzsportverbandes. Diese haben die Paare durchaus kritisch bewertet, aber bei Schwachpunkten auch konstruktive Hinweise für das künftige Training gegeben.

 hup


Tanztraining mit Maitanz 2014

Nach dem Erfolg des letzten Jahres gab es auch in diesem Jahr im Sonnensaal ein gemeinsames Training aller Tanzgruppen des TSC, das mit gemeinsamen Tänzen zur Musik eines DJ und ein wenig Geselligkeit bis weit in den ersten Mai hinein dauerte.

Einmal mehr hatte die Dienstagsgruppe unter Anleitung von Paula Becker den Saal mit bunt geschmückten Birken und Flieder wunderbar verschönert und DJ Stefan Krüger sorgte mit seiner Musik, ein wenig Beleuchtung und flotten Sprüchen für gute Stimmung. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, W. Hesse, nutzten rund 40 Mitglieder diese Gelegenheit, in entspannter, geselliger Atmosphäre die Walpurgisnacht durch zu tanzen und sich mit den Mitgliedern anderer Gruppen bei einem Gläschen Wein auszutauschen.  Allen, die zu diesem schönen Abend beigetragen haben, sei herzlich dafür gedankt.    

                                                                                                                                (cbe)


 

Jahreshauptversammlung des TSC Roßdorf am 19.03.2014

Am 19. März eröffnete der 1. Vorsitzende, Wolfgang Hesse, die diesjährige Hauptversammlung des TSC im Sonnensaal und ging in einem kleinen Rückblick auf die Ereignisse des zurückliegenden Jahres ein. Dessen Höhepunkte waren: die Winterwanderung im Fischbachtal, der Tanz in den Mai, der Jahresausflug nach Koblenz und Beilstein und die Weihnachtsfeier. Erfolgreich abgeschlossen werden konnte auch die Integration der Mittwochs-, in die Dienstagsgruppe und die Neu-Erstellung der TSC-Homepage, die nach monatelangen Hackerangriffen notwendig geworden war. W. Hesse schloss mit einem Ausblick auf die Termine 2014. Da es sich um unser Jubiläumsjahr handelt (30 Jahre TSC Roßdorf), wird es am 3. Oktober eine Jubiläumsfeier mit Live-Musik und kleinem Überraschungsprogramm im  Sonnensaal geben. Selbstverständlich wird auch wieder gewandert und ein Vereinsausflug (Limburg, Weilburg, Kelkheim) durchgeführt, sowie der beliebte Tanz in den Mai. Zuletzt wird im Dezember wieder eine Hütte am Roßdorfer Weihnachtsmarkt betrieben. Abschließend dankte er allen Vorstandsmitgliedern und den freiwilligen Helfern für ihr tatkräftiges Engagement, ohne das solche Veranstaltungen nicht möglich wären.

Der von der Sportwartin G. Körkel organisierte Tanz-Workshop war so erfolgreich, dass ab 5. Mai montags von 18.00 – 19.00 Uhr ein Anfängerworkshop im Sonnensaal folgen wird. Außerdem wird auch in diesem Jahr die Abnahme des DTSA durchgeführt, am 11. Juni.

Die Kassenprüfer bescheinigten U. Pliquett einmal mehr eine vorbildliche Kassenführung und nach einem Blick auf die Mitgliederentwicklung und die solide Finanzsituation des Vereins konnte dem Vorstand Entlastung für das Geschäftsjahr 2013 erteilt und die Beitrags-und Gebührenordnung für 2014 ohne Änderungen verabschiedet werden.

Bei der anschließenden Neuwahl des Vorstandes kandidierten dankenswerter Weise alle Vorstandsmitglieder erneut, so dass nach kurzer Akklamation der alte als der neue Vorstand eingesetzt werden konnte.

Da keine Anträge vorlagen, konnte W. Hesse die Versammlung nach kurzer Diskussion über einen Intensiv-Workshop für Fortgeschrittene um kurz vor 21 Uhr schließen.

- Und wenn Sie jetzt Lust kommen haben, Ihre Tanzkenntnisse in einem harmonischen Verein aufzufrischen, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Wolfgang Hesse, Tel.: 06154-82119 oder unter www.tsc-rossdorf.com        

 (cbe)


TSC – Weihnachtsfeier am 14.12.2013

 Zur Weihnachtsfeier des TSC Roßdorf am 14.12.2013 konnte Vorsitzender Wolfgang Hesse 42 Mitglieder des Vereins begrüßen. Dies zeigt, dass die Weihnachtsfeier im Jahresverlauf nach wie vor zu den beliebtesten Veranstaltungen des TSC gehört. Einige Mitglieder hatten den Saal mit Tannenzweigen auf der Bühne und weihnachtlichem Schmuck auf den Tischen stimmungsvoll dekoriert.

Zur Begrüßung trug Wolfgang Hesse ein Gedicht vor, das eine etwas ungewohnte Sicht auf Weihnachten zeigte. Für die Tanz- und Unterhaltungsmusik sorgte DJ „Silent-P“ alias Patrick Poth. Die Tanzfläche war fast immer voll, was beweist, dass seine Musikauswahl gut ankam. Im Verlauf der Veranstaltung ehrte Wolfgang Hesse das Paar Helga Pernack-Heil und Rolf Pernack für seine 10 – jährige Mitgliedschaft. Zwei andere Jubliäums - Paare konnten leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

Mit einer ausgefeilten Lateinschau bot ein Turnierpaar den tanzsportlichen Höhepunkt des Abends. Das Paar überzeugte nicht nur durch technisch gekonnte und interessante Figuren, sondern auch durch seine sympathische Ausstrahlung. Die TSC-ler gingen begeistert mit und applaudierten oft auch während der Tänze. Bei einer Figur in der Rumba kommentierte eine Zuschauerin: „Ach, das haben wir auch schon einmal versucht!“ (die Betonung lag wahrscheinlich auf „versucht“). Offiziell war die Feier bis 24.00 Uhr geplant, aber ein harter Kern hatte noch viel länger Spaß.

 hup

 


 

TSC-Jahresausflug von Koblenz bis Beilstein entlang der Mosel

am Samstag, dem 21. September 2013

Der Tanzsportverein Roßdorf trifft sich morgens mit 37 Mitgliedern am Roßdorfer Freibad, wo uns auch der Bus von der Firma Müller mit Fahrer Charly einsammelt. 

Ganz nach Zeitplan geht es über die Autobahn nach Koblenz, in die Nähe des „Deutschen Ecks“. Am Rhein warten die Kabinenbahnen auf uns, die zur letzten Bundesgartenschau hier installiert wurden und uns nun zur Festung „Ehrenbreitstein“ hinauf gondeln. Immer weiter und umfassender wird der Blick über Koblenz und das umliegende Land, die Rheinkurve von Süden nach Westen, die Dampfer und Kähne sowie die Moselmündung.

Die imposante Festungsanlage geht bis in die Zeit um 1000 n.Chr. zurück. Ihr Name stammt von dem ersten Burgherren Ehrenbrecht. Durch Napoleons Truppen wurde sie zerstört und zwischen 1815 und 1832 großzügig wieder aufgebaut. Heute erzählt ein Museum von der Geschichte der Burg, die wir uns in Film und Schrift ansehen. Anschließend besuchen wir die Gärten und verirren uns in den Höfen der weitläufigen Gemäuer, schaffen es aber doch noch rechtzeitig, die Gondeln zurück nach Koblenz zu erwischen.

 Der Bus wartet, und nun geht’s bei gutem, halbsonnigem Wetter an der Eifelseite die Mosel aufwärts. Herrn Breedvelds Terminplan ist minutengenau, aber wir landen doch recht verspätet in Klotten im Gasthaus „Zur Post“. Zum Glück wurde unterwegs das Mittagessen schon von jedem ausgesucht und telefonisch bestellt, aber unseren großen Ausflugsdampfer, der uns über Cochem nach Beilstein bringen soll, können wir nicht mehr zeitig erreichen. Also bringt uns der Bus nach Cochem. Entlang der Mosel-Promenade lernen wir ein wenig die hübsche Touristenstadt kennen, erreichen eine der vielen Schiffsanlegestellen und finden ein nettes Plätzchen an Deck. Nun haben wir freie Sicht auf die dicht bewachsenen, steilen Weinberge, die verschiedenen Burgruinen wie Treis und Wildburg bei Karden, Konradstein bei Klotten, die Reichsburg Cochem oder die Burgruine Metternich bei Beilstein. An einem besonders steilen Berghang steht eine weiße Marienstatue auf halber Höhe zum Gedenken an ein Kind, das hier vor einiger Zeit tödlich abstürzte.

Vor Beilstein erreichen wir eine der neun Schleusen, die die Schifffahrt auf der 200 km langen Strecke zwischen Koblenz und Trier regulieren. Wir sind nicht die einzigen, die 7 m im Wasser angehoben werden wollen, und das braucht viel Zeit.    

Beilstein ist laut Reiseführer „das Schmuckstück der unteren Mosel“. Es liegt in einem sehr engen Talkessel, von steilen Rebhängen umgeben. Auf der südlichen Bergspitze steht die Burgruine Metternich, nördlich auf dem St. Josephs-Kegel die dreischiffige Hallenkirche des Karmeliter-Ordens. Da wir zur Burg nur gegen  Gebühr hinauf dürfen, (!), steigen einige von uns lieber die steile Treppe mit über 100 Stufen zur Kirche hoch. Auch hier bietet sich ein wunderbarer Blick über die mittelalterliche Stadt mit ihren engen Gässchen voller Cafés und Weinlokalen,  eine fast unüberschaubare Menschenmenge und über die ruhige Mosel so dicht an den hübschen Fachwerkhäusern. 

 Nun geht es per Bus Richtung Heimat. Bei Zell verlassen wir die Flusslandschaft, erklimmen die Hochebene des Hunsrück, die mit ihren dünn besiedelten weiten Flächen so ganz im Gegensatz steht zu den belebten, fröhlichen Weinorten unten an der Mosel. Wir erreichen über Simmern und Rheinböllen die Autobahn und schließlich  Bingen-Büdesheim. Hier sind wir im „Hildegardishof“ zum Abendessen angemeldet. Im Bus später wird es ruhig, und gegen 22.00 Uhr geht ein froher, anregender, sonniger Tag zuende.

Hanna Pachler


 

Gemeinsames Gruppentraining - Mit Ritas Waltz in den Mai (30.04.2013)

Wie schon im letzten Jahr, so tanzten auch dieses Mal rund 40 Mitglieder aller Gruppen mit der bewährten Musik von DJ Stefan Krüger in den Mai. Der Sonnensaal war erneut von der Dienstagsgruppe unter Paula Becker wunderschön in hellgrün und weiss dekoriert worden, frische, bändergeschmückte Birken säumten die Tanzfläche. Bevor es zum freien Training überging, galt es unter Anleitung von Nicole Hesse „Ritas Waltz“ einzustudieren, ein Linedance, der sowohl als Paar als auch als Single getanzt werden konnte und nicht nur gut aussah, sondern allen auch noch viel Spaß bereitete. Anschließend übernahm Stefan Krüger, der sich im letzten Jahr bereits mehrfach als DJ bewährt hatte, das Ruder und verstand es wie immer bestens, alle Tänzer auf den Füßen zu halten. Natürlich kam auch die Gemütlichkeit nicht zu  kurz und der Abend verging viel zu schnell. Am Ende waren sich alle einig, dass diese Veranstaltung zum festen Bestandteil der Vereinskultur gehören sollte. Abschließend sei nochmals allen fleißigen Organisatoren und Helfern gedankt, die zum Gelingen dieses wunderschönen Abends beigetragen haben.    (cbe)


Hauptversammlung des TSC Rossdorf

Am 6. März eröffnete der 1. Vorsitzende, Wolfgang Hesse, die diesjährige Hauptversammlung des TSC mit 17 Mitgliedern und 7 Vorstandsmitgliedern. Da es kein Wahljahr war, konnte die 14 Punkte umfassende Tagesordnung in wenig mehr als 2 Stunden abgearbeitet werden. In einem kurzen Rückblick ging W. Hesse auf die Ereignisse des vergangenen Jahres ein, wie der Tanz in den Mai, den Jahresausflug in die Pfalz, den Tanz in den 3. Oktober, die Herbstwanderung in den Umstädter Weinbergen oder den erfolgreichen Weihnachtsmarkt. Bedeutsam waren auch die Verlegung des Trainings der Mittwochsgruppe, der Keimzelle des Vereins, auf Dienstagabend und die Findung eines neuen Wanderwartes. W. Hesse schloss mit einem Ausblick auf die Termine 2013, deren Höhepunkt wieder der geplante Vereinsausflug (dieses Jahr an Mosel und Rhein) darstellt, und dem Dank an sein Vorstandsteam sowie an alle, die sich im Verein engagieren und ein lebendiges Vereinsleben ermöglichen. Nach einem Blick auf die Mitgliederentwicklung und die solide Finanzsituation des Vereins konnte dem Vorstand Entlastung für das Geschäftsjahr 2012 erteilt werden. Wie jedes Jahr wurde anschließend über die Beitrags-und Gebührenordnung abgestimmt, die abgesehen von kleinen Textänderungen unverändert bleibt. Zuletzt wurden 2 Satzungsänderungen beschlossen, die ermöglichen, sowohl eine Austrittserklärung als auch die Einladung zur Mitgliederversammlung zeitgemäß per Mail zu versenden. Es obliegt jedem Vereinsmitglied, dem Vorstand Änderungen der Postanschrift oder der Mailadresse unverzüglich mit zu teilen. Anträge lagen keine vor, so konnte zuletzt über Ideen zur sinnvollen Verwendung des Mittwochabends und den Wunsch einiger Mitglieder nach einem Workshop diskutiert werden. Der Vorstand wird sich in seiner nächsten Sitzung damit befassen. -

Und wenn Sie jetzt Lust auf Tanzen und einen harmonischen Verein bekommen haben, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Wolfgang Hesse, Tel.: 06154-82119 oder unter www.tsc-rossdorf.com (cbe)


 

TSC – Winterwanderung im Fischbachtal am 03.02.2013

Zur diesjährigen Winterwanderung des TSC trafen sich am 03.02.2013 15 Clubmitglieder auf dem Parkplatz des Café Heuneburg in Lichtenberg. Die Führung hatte Klaus Aloe übernommen. Während wir noch auf ein fehlendes Paar warteten, überraschte uns mit einer heftigen Windbö ein kurzer Schneeschauer – es sollte ja schließlich eine Winterwanderung sein! Ein kleiner Abstecher führte uns zunächst zum Schloss Lichtenberg, wo wir einen kurzen Überblick über die Geschichte des Schlosses erhielten. Ursprünglich hatten hier die Grafen von Katzenellenbogen im 12. Jahrhundert eine mittelalterliche Burg erbaut. Anschließend stiegen wir ab nach Niedernhausen und wanderten dann auf einem gut befestigten Feldweg weitgehend eben durch das offene reizvolle Fischbachtal nach Billings. Westlich von Billings führte uns ein kurzer, aber steiler Anstieg bis zum Waldrand, wo wir in einer kleinen Hütte verschnaufen konnten. Der weitere Weg ging über den Hottenbacher Hof und von dort in einem großen Bogen – jetzt weitgehend durch Hochwald – zurück nach Lichtenberg. Der letzte Anstieg brachte uns noch einmal ins Schwitzen, sodass wir freudig und wohlverdient die reservierten Tische im Café Heuneburg einnehmen konnten. Hier genossen wir den hervorragenden Kuchen und saßen bei guter Stimmung und lebhafter Unterhaltung noch eine ganze Weile zusammen – im Blick immer das Schloss Lichtenberg. Wir bedanken uns bei Klaus Aloe für die interessante und abwechslungsreiche Wanderung. (hup)


Gemeinsames Gruppentraining am 24.02. 2013 als Wintertanztee - Ehrung langjähriger Mitglieder

In Jahren, in welchen der Roßdorfer Weihnachtsmarkt stattfindet, entfällt aufgrund der Termindichte die TSC-Weihnachtsfeier. Die Lücke schließt dann ein Tanztee im neuen Jahr. So auch in diesem Jahr. Am Sonntag, dem 24. Februar, konnte der 1. Vorsitzende, Wolfgang Hesse, zahlreiche Mitglieder zu einem noch recht winterlichen Tanznachmittag mit Kaffee und Kuchen im Sonnensaal begrüßen. Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung zweier Ehepaare für langjährige Mitgliedschaft: Ehepaar Becker (15 Jahre) und Ehepaar Körkel (20 Jahre) konnten neben einer Urkunde auch Blumen und Wein aus der Hand des Vorsitzenden entgegen nehmen. Beide Ehepaare engagieren sich auch in hohem Maße außerhalb des Tanztrainings für den Verein. Dafür sei an dieser Stelle herzlichst gedankt. Wolfgang Hesse, unterstützt von Jörg Breedveld, hatte außerdem in der Erinnerungskiste gekramt und in mühevoller Kleinarbeit aus altem Filmmaterial einen kleinen Streifen über frühere Formationen und Auftritte des Vereins erstellt, den er zur allgemeinen Erheiterung vorführte. Natürlich kam aber auch das Tanzen zur schier unerschöpflichen Musik des Körkelschen Laptops nicht zu kurz und der Nachmittag verging wie im Fluge. Allen, die zum Gelingen des Tanztees beigetragen haben, herzlichen Dank.

Und wenn Sie jetzt Lust auf Tanzen und einen harmonischen Verein bekommen haben, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Wolfgang Hesse, Tel.: 06154-82119 oder unter www.tsc-rossdorf.com


TSC auf dem Roßdorfer Weihnachtsmarkt am 8. und 9.12. 2012

Der Roßdorfer Bahnhof, ein wunderschöner, mit Lichtern geschmückter Tannenbaum, hübsch dekorierte Holzbuden - und dazu frischer Schnee! Das war die zauberhafte Kulisse des diesjährigen Roßdorfer Weihnachtsmarktes an welchem auch der TSC Roßdorf wieder mit seinen Bratwürsten (eigens von einem ortsansässigen Metzger für uns kreiert), Kaffee, selbst gebackenem Kuchen und Glühwein nach eigenem Rezept vertreten war. Dass der Markt wieder ein voller Erfolg war, das verdanken wir den zahlreichen Besuchern, die es sich an beiden Abenden kräftig schmecken ließen, aber auch den vielen unermüdlichen helfenden Händen, die unter der Federführung von Brigitte Becker, unterstützt von Paula Becker und Winnie Heuss, in den beiden TSC-Buden tätig waren. Ihnen allen sei ganz herzlich gedankt. Ein besonderer Dank gilt aber auch den starken TSC-Männern, die mit kälteklammen Fingern unsere beiden Buden auf-und wieder abgebaut haben. Der TSC Roßdorf wünscht seinen Mitgliedern, Freunden und Gönnern friedvolle Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes und erfolgreiches Neues Jahr. (cbe)


 

Herbstwanderung 2012

zur „Odenwälder Weininsel“ Gross-Umstadt

 

Gross-Umstadt liegt dort, wo der nördliche Odenwald in eine fruchtbare Ebene übergeht, und hier im Südosten der Stadt beginnt unsere Wanderung durch die ertragreichen Weinberge. Sie wurde diesmal von dem Ehepaar Brigitte und Horst Becker organisiert und entpuppt sich als sehr gelungener Auftakt zu Unternehmungen unter neuer Leitung.

Am Treffpunkt beim Hotel Jakob begrüsst uns am Samstag, dem 13. Oktober 2012, um 14.00 Uhr Herr Huber und seine Frau, die uns mit viel Wissen um die Geschichte der Stadt und den Weinanbau begleiten werden. Herr Huber ist Schulleiter gewesen und weiss ganz offensichtlich, wie man derartige Ausflüge mit ca. 20 Personen unterhaltsam und lehrreich gestaltet. Kaum haben wir die Rebstock-Reihen des roten Riesling am leichten Südhang begutachtet, lässt sich auch schon eine riesige, moderne Weinlese-Maschine blicken. Sie schüttelt im Gegensatz zur Handlese die Trauben durch Schlagen ab, saugt sie an und entleert die Behälter dann auf Lastwagen. Dabei können Trauben verletzt und von Bakterien befallen werden. Die Verarbeitung muss also schnell vor sich gehen. Deshalb haben sich in den Genossenschaften Weinbauern zusammengetan, die Feld für Feld gemeinsam abernten und verarbeiten. Oberhalb des Weges werden Müller-Thurgau- und Dornfelder-Trauben angebaut auf einem Boden, der vor allem über den tieferen Granitschichten aus Quarzporphyr besteht. 3 Weinlagen erwähnt Herr Huber ausserdem: Herrenberg, Steingerück und Stachelberg, die als „Odenwälder Weininsel“ zum Anbaugebiet der „Hessischen Bergstrasse“ gehören. Wichtig für die Reben ist Trockenheit und Wärme, erfahren wir. Trockenheit wird im biologischen Anbau durch das Ausstreuen von Steinmehl erreicht, Wärme durch Südhänge, und mögliches Ungeziefer vertreibt man durch die Aussaat von Dill, Buchweizen oder Borretsch. Zwischen die Reben spritzen die Weinbauern auch Öl aus Fenchelsamen. Um eine gute Balance beizubehalten, wird bei Bedarf nur jede 2. Reihe zwischen den Rebstöcken im Wechsel umgepflügt. Auf diese Weise tragen die Reben bis zu 30 Jahre lang.

Unser Blick von hieraus geht weit nach Süden über das Wächtersbachtal zu den Nordhängen des Odenwalds mit dem Otzberg und im Westen bis zum Taunus mit den Frankfurter Hochhäusern davor.

Als schöne Überraschung gibt es plötzlich eine Pause mit rotem Federweisser, den die Hubers in kleinen Gläsern ausschenken und mit Knabberzeug von Frau Becker kredenzen. Danach kehren wir nach Gross-Umstadt zurück, wo die Stadtführung beginnt. Der Ort wurde bereits 1200 n.Chr. unter dem Namen „Autmundisstat“ urkundlich erwähnt, ohne dass man genau weiss, was das bedeutet. Er gehörte 600 Jahre lang dem Kloster Fulda und hat dann mehrmals die Besitzer gewechselt, die sich hier ihre Paläste bauten. Dies zeigt sich besonders in der Altstadt um den Marktplatz herum. Herr Huber führt uns an Adelshöfen wie dem Rodensteiner- und dem Otzberg-Hof vorbei, dem „Wamboldtschen“ Schloss im Park sowie dem Darmstädter Schloss im Nordosten und dem Pfälzer Schloss im Südwesten. Sie stammen aus dem Mittelalter und sind meist, wie auch das sehenswerte Rathaus am Marktplatz, aus der Zeit von Renaissance und Barock. Manchmal sind sie an einer Seite sogar Teil der alten Stadtmauer. Schöne alte Bürger- und Gasthäuser fallen uns um den zentralen Marktbrunnen auf, der in der Sprache der Weingewinnung „Biet“ genannt wird.

Schliesslich verabschieden wir uns von unseren beiden kompetenten und freundlichen Stadtführern und kehren zum Abendessen ins „Kutscherhaus“ ein. Damit geht ein kulturell sehr lehrreicher Wandernachmittag zu Ende, und wir bedanken uns herzlich bei Ehepaar Becker in der Hoffnung, dass die beiden auch weiterhin Freude am Organisieren solcher Ausflüge haben. H.Pa

 


Jahresausflug 2012in die Pfalz

Die Sonne weckt uns mit ihren ersten Strahlen am Samstag, dem 22. September 2012, auf und verspricht, uns auf unserem Jahresausflug zu begleiten. Es ist die letzte und 8. Fahrt, die Käthe und Manfred Freidel für uns geplant und organisiert haben, und sie wird ein krönender Abschluss, was Kultur, Natur, Kulinarisches und Fröhlichkeit betrifft.

Morgens um 8.45 Uhr steht der Brückmann-Bus für uns 33 Mitfahrende in Rossdorf bereit, und schon sind wir unterwegs nach Freinsheim im Kreis Bad Dürckheim an der Pfälzer Weinstrasse. Obwohl das wunderhübsche Städtchen nur 5000 Einwohner hat, ist es bei Touristen sehr bekannt und beliebt, was wir gleich zu spüren kriegen: es wimmelt von Menschen, die sich einer „Kulinarischen Weinwanderung“ anschliessen wollen. Uns begrüssen jedoch 2 nette Stadtführerinnen in mittelalterlicher Kleidung am wuchtigen „Eisentor“. Es ist eines von 2 Stadttoren aus dem 15. Jh. in der „schönsten und vollständigsten Stadtmauer der Pfalz“. Diese Befestigungsanlage ist rundherum 1.3 km lang und blieb erhalten, als Freinsheim im Pfälzer Erbfolgekrieg 1689 total zerstört wurde. Ausser ihr überlebte nur die spätgotische Kirche im Zentrum. Im 18. Jh. baute man die Stadt innerhalb der starken und bis zu 8 m hohen Mauer wieder auf, und während unseres Rundgangs durch die sehr engen Gässchen entlang dieser Mauer weist uns unsere Begleiterin auf die zahlreichen überbauten Gänge hin. Mit zunehmender Bevölkerungszahl musste man in die Höhe bauen. Auch in den vielen hohen Türmen, die die Stadtmauer schmücken, sind winzige Wohnungen entstanden, in denen heute noch Freinsheimer leben. Im grössten davon, dem Herzog-Turm, gibt es sogar ein kleines Ein-Mann-Theater, das unsere Gruppe zahlenmässig kaum fassen würde.

Die erste Besiedlung der heutigen Stadt, sagt unsere Begleiterin, belegen Funde aus der Steinzeit vor etwa 5000 Jahren und dann später aus der Zeit römischer Herrschaft. Danach stritten sich verschiedene Kurfürsten um das Gebiet.

Schliesslich wandern wir noch ausserhalb der Stadtmauer durch gepflegte Parks und Gärten, auf Gelände, das der Stadt zum Teil von reichen Einwohnern geschenkt wurde. Am „Weingut Herbel“ verabschieden wir uns von unseren netten Stadtführerinnen, um hier nach Programm „Weck, Worscht und Woi“ zu uns zu nehmen. Dann geht es auf eine Fahrt durch die Weinreben in einem überdimensional grossen Planwagen, der uns alle 33 aufnimmt. 3 Pferde und ein junger Lenker übernehmen vorne die Arbeit, während wir an langen Tischen und Bänken vergnügt das Weintrinken fortsetzen. Die Stimmung steigt, Gelächter und Geräuschpegel nehmen rasant zu. Wer hört da noch auf den jungen Lenker, der uns von den 490 ha Weinreben und den über 200 ha Obstplantagen des Herbel-Gutes erzählt? Die Landschaft ist sowieso ein Meer an Weinreben vor den Pfälzer Bergen. Zählen tut doch allein das, was daraus wird!!! Und daran halten wir uns!

Nach 2 Stunden - gegen 17 Uhr - kehren wir zurück, verabschieden uns von den freundlichen Gastgebern und setzen unsere Busreise nach Neustadt fort. Hier bummeln wir einfach durch die Strassen und trinken entspannt unterm Sonnenschirm eine Tasse Kaffee.

Viel Zeit haben wir nämlich nicht, denn gegen 19 Uhr werden wir im Weingut „Spelzenhof“ in Altdorf zum Abschluss-Essen erwartet. Auf dem Weg dorthin löst ein bezaubernder Weinort den anderen ab, und man erkennt am Strom der Besucher, wie beliebt die Gegend ist. Trotz der vielen Gäste in unserem Lokal ist das Essen sehr gut, und auf der Rückfahrt überfällt anscheinend alle eine wohlige Müdigkeit. Es wird still im Bus.

Ein wunderschöner Tag geht zu Ende, und wir sagen zum letzten Mal: ganz herzlichen Dank, Käthe und Manfred. Wer wird es Euch in Zukunft nachmachen?

Hanna Pachler


 

Mitgliederversammlung des Tanzsportclubs Roßdorf e.V.

am 21.03.2012 im Sonnensaal

Zur Mitgliederversammlung 2012 konnte 1. Vorsitzender Wolfgang Hesse 26 Mitglieder des Vereins im Sonnensaal begrüßen. Nach Abwicklung der Formalien berichtete er über das abgelaufene Jahr. Schwerpunkt in sportlicher Hinsicht war die Bildung einer neuen Montagsgruppe ab Mai 2011, die sehr großen Zuspruch fand. Auch in den anderen Gruppen konnten neue Mitglieder aufgenommen werden. Als weiteres sportliches Ereignis erwähnte Herr Hesse die erfolgreiche Abnahme des Deutschen Tanzsportabzeichens am 15.11.2011 mit 11 Paaren, darunter auch einige neue Paare. Die Ausflüge, Wanderungen und Veranstaltungen im Berichtsjahr fanden regen Zuspruch, insbesondere die Weihnachtsfeier und das Heringsessen. Besonders dankte Herr Hesse den Mitgliedern Käthe und Manfred Freidel für die langjährige Vorbereitung und Leitung unserer Wanderungen und Ausflüge, Käthe Freidel ferner für die 15-jährige aktive Mitarbeit im Vorstand.

Kassenwart Hans-Ulrich Pliquett berichtete über eine erfreuliche Entwicklung des Vereinsvermögens. Durch die Neuaufnahmen hat sich die Zahl der Mitglieder vom 62 auf 90 erhöht, was zu gesteigerten Mitgliedsbeiträgen führte. Im Berichtsjahr war wieder eine Steuererklärung abzugeben. Das Finanzamt erteilte dem TSC einen neuen Freistellungsbescheid. Aufgrund der guten finanziellen Situation konnte der Beitrag für aktive Mitglieder ab 01.04.2012 gesenkt werden.

Einstimmig beschloss die Mitgliederversammlung eine Änderung der Vereinssatzung. Danach kann zu künftigen Mitgliederversammlungen per E-Mail eingeladen werden.

2012 stand wieder eine Wahl des Vorstandes an. Gewählt wurden:

-          1. Vorsitzender :             Wolfgang Hesse

-          2. Vorsitzender:              Jörg Breedveld

-          Kassenwart:                   Hans-Ulrich Pliquett

-          Presse & Schriftführerin:  Claudia Bergmann

-          Sportwartin:                   Gudrun Körkel

-          Beisitzer:                        Winfriede Heuss und Bernd Wolf.

Unter „Verschiedenes“ gab es einige Vorschläge und Anregungen aus dem Kreis der Mitglieder, mit denen sich der Vorstand beschäftigen wird.

HUP

 


 

17.12.2011

Weihnachtstanz im Sonnensaal

fast 60 Mitglieder besuchten in diesem Jahr unsere Weihnachtsfeier. Besonders erfreulich war, dass viele unserer neuen Mitglieder den Weg in den Sonnensaal gefunden hatten. Für die Tanz- und Unterhaltungsmusik sorgte in diesem Jahr erstmals Herr Krüger als  "DJ". Er verstand es sehr gut, mit seiner Musikauswahl auf die Stimmung und die Wünsche der Besucher einzugehen - die Tanzfläche war fast immer voll. Aus der Anzahl der gespielten Tänze ergab sich eindeutig, dass der Chacha der beliebteste Tanz (nicht nur der Mittwochsgruppe!) ist.

Einen ganz anderen Chacha zeigte uns das Turnierpaar Jessica und Markus Daab in seiner Tanzschau der Lateinamerikanischen Tänze. Das Paar überzeugte nicht nur mit einer tänzerisch perfekten Darbietung, sondern verstand es auch, die Zuschauer durch seine natürliche Ausstrahlung zu begeistern.

Einen weihnachtlichen Beitrag brachte Käthe Freidel mit einem Weihnachtsgedicht der nachdenklichen Art.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Mitgliedern, die bei der Vorbereitung der Weihnachtsfeier tätig waren, insbesondere der Dienstagsgruppe für die weihnachtliche Dekoration der Tische.

 


15.11.2011

 

Erfolgreiche Abnahme des Deutschen Tanzsportabzeichens (DTSA)

Am 15.11.2011 trafen sich 11 Paare des TSC Roßdorf im Sonnensaal zur Abnahme des DTSA. Nach einer kurzen Eintanzzeit eröffnete der Beauftragte des Hessischen Tanzsportverbandes die Prüfung. Eine gewisse Nervosität war den Paaren durchaus anzumerken. Jeweils 2 Paare stellten sich in den vorher ausgewählten und geübten Tänzen den kritischen Augen der Abnehmer.

Alle Paare zeigten die erforderlichen Leistungen und wurden jeweils nach der Abnahme mit lebhaftem Beifall der anderen Paare belohnt. Sie erhalten entsprechend der getanzten Leistungsstufe (Bronze, Silber, Gold oder Gold mit Kranz) eine Urkunde und eine Medaille. Insgesamt ertanzten die Paare 10mal Bronze, 4mal Gold und 8mal Gold mit Kranz.

Erfreulich war der hohe Anteil der Paare, die sich erstmals  einer DTSA - Abnahme stellten. Das DTSA ist vergleichbar mit dem Deutschen Sportabzeichen. Gefordert werden sauberes Tanzen in Takt, Haltung, Musikalität und Fußarbeit, jedoch ohne turniermäßige Anforderungen.